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Nummer fünf steckt im Stau

Streifzug durch Rio de Janeiro, eine Metropole im Zeichen des Wahlkampfes

  • Von Nils Brock, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die heiße Wahlkampfphase hat Rio de Janeiro erreicht. Veranstaltungen hier, Wahlplakate dort. Der Realitäts-Check von politischem Anspruch und Wirklichkeit in der Stadt fällt ernüchternd aus.

Dichter Feierabendverkehr in Rio de Janeiro. Eigentlich gehört dieser Moment den Straßenkünstlern, die an Ampeln ihren Lebensunterhalt verdienen. Genervte Autofahrer nehmen für einen kurzen Moment die Hand von der Hupe, lächeln und kramen für Clowns und Jongleurinnen ein paar Reales hervor. Eigentlich. Denn zur Zeit sind die Kreuzungen fest in den Händen hunderter Wahlhelfer. Auch die Straßen von Lapa, dem berühmt-berüchtigten Ausgehviertel der Stadt, werden seit Tagen von Fahnenschwenkern, wandelnden Plakaten und mobilen Soundsystemen dominiert. Eigentlich, denn heute regnet es.

Nahe dem weiß getünchten Aquädukt, dem Wahrzeichen des Bairros (Viertels) lässt ein Obdachloser den Blick zwischen zwei verlassenen Aufstellern schweifen. Links das Konterfei der amtierenden Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (PT) und rechts das eines ihrer Herausforderer, Aécio Neves von der sozialdemokratischen Partei Brasiliens (PSDB...


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