Werbung

Hüh und Hott in der AfD-Landtagsfraktion

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Potsdam. Nach seinem anfänglichen Verzicht auf seinen Landtagssitz nimmt Stefan Hein (AfD) sein Mandat nun doch an. Das bestätigte AfD-Sprecher Detlev Frye am Donnerstagabend. Hein habe seine Entscheidung damit begründet, dass er so das Nachrücken von Jan-Ulrich Weiß verhindern wolle. Weiß war wegen einer antisemitischen Karikatur, die er im Internet verbreitet haben soll, in die Kritik geraten. Die AfD-Fraktion hatte ihn deshalb am Montag ausgeschlossen. Der 39-jährige Weiß bestreitet den Vorwurf, eine rechtsextremen Gesinnung zu haben, und hat sich rechtliche Schritte dagegen vorbehalten. Hein wiederum wird vorgeworfen, Parteiinterna an das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« weitergegeben zu haben. Deswegen hatte er gegenüber Fraktionschef Alexander Gauland auf sein Mandat verzichtet, womit er aus der Fraktion ausgeschieden war. Weil er eine solche Erklärung jedoch bisher nicht beim Landeswahlleiter abgab, ist Hein nach eigenem Verständnis weiterhin Mitglied des Landtages. Gauland bemerkte: »Ich bin sehr enttäuscht über den Wortbruch von Stefan Hein.« Dass Hein wieder in die Fraktion aufgenommen wird, schließt er aus. Grünen-Fraktionschef Axel Vogel warnte, dass Weiß doch noch eines Tages in den Landtag nachrückt. Denn es sei »extrem unwahrscheinlich«, dass die zehn verbliebenen AfD-Abgeordneten fünf Jahre beisammen bleiben, sagte er. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen