USA kritisieren Netanjahu

Das undiplomatische Vorgehen in der UNO und Israels Siedlungspolitik stoßen in Washington auf harsche Kritik

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zwischen Israels Regierung und US-Präsident Barack Obama gibt es erneut Streit: Am Rande eines Washington-Besuches von Premier Benjamin Netanjahu kritisierte das Weiße Haus die Siedlungspolitik.

Von Tag zu Tag werden es mehr: Gut 100 Israelis waren am Donnerstag bereits in die sieben Wohngebäude in Silwan außerhalb der Altstadt im arabischen Ostteil Jerusalems eingezogen; rund 200 sollen in den 25 Wohnungen insgesamt wohnen, und, so wünscht es sich die rechte Organisation Elad, den Charakter des Stadtteils von Grund auf ändern. Seit Jahren bemüht sich die Gruppe darum, den einst rein arabischen Stadtteil zu einer jüdischen Siedlung zu machen. Immer wieder brachte sie dafür mit Hilfe von komplexen juristischen Manövern Gebäude unter ihre Kontrolle oder ließ sie mit sehr viel Geld durch ein Geflecht aus Scheinfirmen aufkaufen. Umgerechnet rund fünf Millionen Euro soll es dieses Mal gekostet haben.

Noch sehr viel höher dürfte aber der politische Preis dafür sein, zumal auch fast gleichzeitig bekannt wurde, dass Jerusalems Stadtverwaltung vorhat, Wohnungen für 2600 Menschen zwischen Bethlehem und Jerusalem zu bauen. Paläs...

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