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Rot-Rot-Grün als Option oder Illusion

In der Debatte über das Wahlergebnis der LINKEN in Sachsen werden alte Gräben neu befestigt

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wie zufrieden kann Sachsens LINKE mit der Landtagswahl sein? Auf drei Konferenzen soll das besprochen werden. Vorab wird scharfe Kritik an der Wahlstrategie laut.

Als am 31. August die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen publik wurden, herrschte bei der LINKEN recht gedämpfte Stimmung. Die Partei kam auf 18,9 Prozent und verlor gegenüber 2009 rund 61 000 Wähler. Dennoch äußerte sich die Parteiführung zunächst zufrieden; Antje Feiks, die Landesgeschäftsführerin, sah am Tag darauf ein »solides Ergebnis«.

Ob das die Basis ähnlich sieht, wird sich nächste Woche zeigen. Auf drei Regionalkonferenzen sollen die Wahl, die Strategie und Kampagne der Partei analysiert werden. Es folgen Gespräche in Kreis- und Ortsverbänden, sagt Feiks. Über Schlussfolgerungen könnte im Frühjahr 2015 auf einem Strategieparteitag beraten werden. Der Termin soll in Abstimmung mit der Bundespartei festgelegt werden, die einen ähnlichen Konvent plant.

Für eine lebhafte Debatte bei den Regionalkonferenzen dürfte gesorgt sein - auch, weil seit einem kleinen Parteitag am vorigen Wochenende ein Papier kursiert, i...


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