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Weidmann auf Distanz zu EZB-Kaufprogramm

München. Bundesbankpräsident Jens Weidmann geht auf Distanz zum EZB-Kaufprogramm für Pfandbriefe und Kreditpapiere. Er sehe die Gefahr, dass »Kreditverbriefungen schwächerer Qualität« zum Kauf anstünden und die Europäische Zentralbank (EZB) zudem überteuerte Preise bezahlen könnte, sagte Weidmann dem »Focus«. »Dann würden Kreditrisiken, die von privaten Banken eingegangen wurden, ohne einen angemessenen Ausgleich auf die Notenbank und damit den Steuerzahler verlagert.« Das aber widerspreche dem für eine Marktwirtschaft grundlegenden Haftungsprinzip. EZB-Präsident Mario Draghi hatte angekündigt, dass in der zweiten Oktoberhälfte damit begonnen werde, Pfandbriefe aufzukaufen. AFP/nd

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