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Suche nach unbekannten Erben

Stammbaum-Detektive sind mehr denn je gefragt

  • Von Barbara Schneider
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Frankfurt am Main. Eine knappe Notiz im »Bundesanzeiger« und rund eine Million Euro waren das, was Henriette Littmann nach ihrem Tod hinterließ. Einsam und reich war die Dame, die in Wirklichkeit anders hieß, im Alter von 97 Jahren in einem Pflegeheim nahe Freiburg gestorben. Ihr Mann war damals schon lange tot. Einen Sohn, eine Tochter gab es nicht. Dennoch machte sich Thomas Emrich daran, einen möglichen Erben für das Vermögen ausfindig zu machen.

Emrich ist spezialisiert auf das Aufspüren von Hinterbliebenen. Seit mehr als zehn Jahren durchforsten er und die inzwischen 124 Mitarbeiter seiner Unternehmensgruppe alte Kirchenbücher, Grundbucheinträge, Personalakten, Stammbücher und Datenbanken - immer auf der Suche nach dem nächsten noch lebenden Verwandten. »Erbenermittler reduzieren den Menschen auf das Skelett der Genealogie«, sagt der 57-Jährige über die Stammbaum-Forschung.

In detektivischer Kleinarbeit haben fünf Mitarbeiter das L...


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