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Stuttgart sucht sich selbst

Anhaltender Abwärtstrend: Der VfB verliert bei Hertha BSC

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Während Hertha BSC mit dem zweiten Saisonsieg in die Länderspielpause geht, bleibt es beim VfB Stuttgart ungemütlich.

Berliner und Stuttgarter sind in gewisser Weise Leidensgenossen. Nicht, weil die Hauptstadt mit über 300 000 Schwaben deren größte Kolonie ist. Vielmehr sind es Hohn und Spott, die beide ertragen müssen. Da sind einerseits diese Großprojekte in den Städten. Weder beim Flughafen BER (Baubeginn 2006), noch beim Bahnprojekt Stuttgart 21, wo vier Jahre später der erste Spaten gestochen wurde, ist ein Ende abzusehen. Wann auch immer es soweit sein wird: Angesichts der Kostensteigerungen - in Berlin von anfänglich 1,7 Milliarden Euro auf geschätzte 5,5, in Stuttgart von 2,5 auf fast sieben Milliarden Euro - darf man das dann mehr unter Erlösung als Erfolg verbuchen.

Großes Übel lässt sich leichter ertragen, wenn wenigstens der Alltag kleine Freuden bietet. Aber: Nicht nur großer Verkehr sind Berlins und Stuttgarts Sache nicht - beide bieten auch keinen großen Fußball mehr. »Absteiger, Absteiger« riefen gegnerische Fans nicht selten,...


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