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IS erhöht Druck auf Kobane

Pakistanische Taliban wollen Miliz unterstützen

Kobane. Trotz schwerer Verluste und neuer Luftschläge der von den USA geführten Koalition erhöht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ihren Druck auf die nordsyrische Stadt Kobane. Die Dschihadisten hätten Verstärkung aus ihren Hochburgen in Al-Rakka und Deir as-Saur im Kampf um Kobane hinzugezogen, berichtete die PKK-nahe Agentur Firat am Sonntag unter Berufung auf Angaben der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG), die die Stadt verteidigen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien 86 IS-Kämpfer getötet worden, auf Seiten der YPG seien 17 Menschen ums Leben gekommen. Südlich der Stadt gebe es »Nahkampf-Gefechte«. Die USA und ihre arabischen Verbündeten hätten die Kurden mit insgesamt sieben Luftangriffen bei Kobane unterstützt, teilte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. In Irak seien 20 IS-Kämpfer bei Luftschlägen der von den USA angeführten Koalition westlich der nordirakischen Stadt Mossul ums Leben gekommen, berichteten Augenzeugen der dpa. Zwölf weitere Terroristen seien bei Gefechten mit der irakischen Armee nahe Baidschi getötet worden.

Nach einem Bericht der »Bild am Sonntag« unter Berufung auf Sicherheitskreise versucht der IS überdies, Kommandos als Flüchtlinge getarnt nach Europa zu schleusen, um dort Terroranschläge zu verüben.

Der IS-Miliz wurde am Sonntag unterdessen Unterstützung der pakistanischen Taliban zugesagt. »Die Mudschaheddin, die in Irak und Syrien kämpfen, sind unsere Brüder«, hieß es in einer Mitteilung des Chefs der pakistanischen Taliban, Mullah Fazlullah. Ein Anführer sagte der dpa, die Unterstützung gelte für IS und für alle »islamischen Gruppen« der Region. dpa/nd

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