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Festgefahren in Bayern

Freie-Wähler-Chef Aiwanger plant einen neuen Anlauf, doch die AfD macht ihm zu schaffen

  • Von Carsten Hoefer, München
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Hubert Aiwanger, Landeschef der Freien Wähler in Bayern, stellt sich zur Wiederwahl. Seine großen Pläne blieben bislang unerfüllt: Regierungsbeteiligung in Bayern und der Einzug in die Bundespolitik.

Gemessen an den eigenen Zielen ist Hubert Aiwanger bislang auf halber Strecke stecken geblieben. Bayerns Freie Wähler haben unter seiner Regie im vergangenen Jahr drei große Ziele verfehlt: die Regierungsbeteiligung in Bayern, den Einzug in den Bundestag und einen Erfolg des Volksbegehrens für die Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium. Doch nennenswerte Auswirkungen auf Aiwangers alles dominierende Stellung bei den Freien Wählern wird das wohl nicht haben. Am 11. Oktober stellt er sich bei einem Parteitag im bayerischen Roth zur Wiederwahl als Landesvorsitzender.

Bei der CSU glauben viele, dass die Freien Wähler ihr Potenzial bereits ausgereizt und nun mit dem Aufstieg der AfD zu kämpfen haben. Doch einem niederbayerischen Sisyphos gleich will Aiwanger ungeachtet der bisherigen Fehlschläge 2017 und 2018 neue Anläufe unternehmen: »An unserem bundesweiten Projekt halten wir natürlich fest. Der Erfolg wird sich e...


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