Massaker mit staatlicher Hilfe

Nach der Entdeckung von Massengräbern im mexikanischen Bundesstaat Guerrero sprechen die Täter von Komplizenschaft mit der Polizei

  • Von Gerd Goertz, Mexiko-Stadt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mitglieder einer Verbrecherbande haben sich zu dem Mord an den Hochschülern in Mexiko bekannt - und bezichtigen die Polizei der Mittäterschaft. Es wäre sicher kein Novum.

Die schlimmsten Befürchtungen über ein von Polizisten und organisiertem Verbrechen gemeinsam durchgeführtes Massaker an Studenten im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero scheinen sich zu bestätigen. In einer Siedlung am Rand der Provinzstadt Iguala fanden die Ermittlungsbehörden am Wochenende sechs Massengräber. Bis zum späten Sonntagabend bargen sie 28 verkohlte und zum Teil verstümmelte Leichen. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei den Opfern um eine Gruppe der 43 seit dem 27. September vermissten Studenten von der pädagogischen Hochschule Ayotzinapa. Noch am Sonntagabend gestanden ein verhafteter Auftragsmörder und ein Drogenhändler, in der Nähe der Massengräber 17 Studenten getötet zu haben. Sie benannten Francisco Salgado, den Polizeidirektor von Iguala, sowie den lokalen Drogenboss »El Chuky« als diejenigen, die ihnen gegenüber die Verschleppung und anschließende Ermordung der Lehramtsanwärter anordneten.

Laut Iñaky ...

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