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Reich bleibt reich

WSI-Studie: Ungleichheit gefährdet sozialen Frieden

Düsseldorf. Privater Reichtum in Deutschland verfestigt sich laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Ebenso wie Armut habe der Reichtum in den vergangenen 20 Jahren deutlich zugenommen, erklärte das Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Galten 1991 noch 5,6 Prozent der Menschen als reich oder sehr reich, waren es 2011 bereits 8,1 Prozent. Wer einmal reich sei, müsse zudem kaum den »Abstieg« in die Mittelschicht fürchten, erklärten die Verfasser der Studie. Bei der Untersuchung wurde deutlich, dass die Gruppe der sehr Reichen wächst - vom 0,9 Prozent aller Menschen im Jahr 1991 auf 1,9 Prozent im Jahr 2011. Die Entwicklung vergrößere die Ungleichheit, bremse das Wirtschaftswachstum und gefährde den sozialen Frieden. Der Prozess werde durch Erbschaften über Generationen hinweg verstärkt. epd/nd Kommentar Seite 4

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