Familienbeirat will Pflege verbessern

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Wenn ein Familienmitglied durch Unfall oder Krankheit zum Pflegefall wird, beginnt damit für Angehörige eine Bewährungsprobe. Experten fordern für sie bessere Unterstützung.

Der Berliner Beirat für Familienfragen hat eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf gefordert. Es müssten dringend die Weichen gestellt werden, um Familienmitgliedern die Übernahme privater Pflegeverantwortung zu ermöglichen, sagte Beiratsvorsitzender Thomas Härtel am Freitag in Berlin bei der Präsentation einer Studie des Instituts für gerontologische Forschung.

In Berlin werden pflegebedürftige Menschen häufiger als im Bundesdurchschnitt in Privathaushalten betreut. Drei Viertel der fast 108 000 Pflegebedürftigen in Berlin werden den Angaben zufolge in den eigenen vier Wänden gepflegt, im Bundesdurchschnitt sind es nur 70 Prozent. In Berlin werden 50 Prozent aller Pflegebedürftigen durch Angehörige versorgt, weitere 25 Prozent teilweise durch Angehörige gepflegt. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2011. Bis 2030 muss der Studie zufolge in Berlin mit einer Zunahme der Pflegefälle um 66 Prozent gerechnet werden.

Zugleich kämpfen die pflegenden Angehörigen aber mit unzureichenden Rahmenbedingungen, hieß es. »Wenn pflegende Angehörige noch selbst einer Erwerbsarbeit nachkommen, stehen sie oft vor einer fast unlösbaren Aufgabe«, sagte Härtel. Zugleich bestehe ein erhöhtes Verarmungsrisiko. Er forderte eine deutliche Verbesserung der rechtlichen Situation von pflegenden Angehörigen auf Bundesebene. Deren Bedürfnisse müssten in der anstehenden Novellierung des Familienpflegezeitgesetzes berücksichtigt werden. Zugleich wünschte sich der SPD-Politiker bei Betrieben und Unternehmen mehr Sensibilität für das Problem der Doppelbelastung von pflegenden Arbeitnehmern. So könne bei der Arbeitszeitgestaltung Rücksicht auf Betroffene genommen werden. Betriebe könnten auch eine Pflegezeitausfallversicherung für ihre Mitarbeiter abschließen. epd/nd

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