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Alles andere als fair: Sport als Geschäft

Oder warum darf Bayern der Konkurrenz die Spieler wegkaufen? Wieso ist Cannabis Doping, aber Alkohol nicht?

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Olympischer Gedanke, Financial Fairplay, Antidoping - der Sport hat schon viele Ansätze hervorgebracht, die der Gerechtigkeit im sportlichen Wettstreit dienen sollen. Die wenigsten funktionieren.

Gerechtigkeit gilt als eine der Grundfesten des Sports. Doch mit Grundannahmen ist es immer so eine Sache: Ihre wiederkehrende Behauptung ist noch längst kein Beweis für ihre Richtigkeit. Es fängt schon mit der Frage an, was denn eigentlich der Olympische Gedanke ist?

»Dabei sein ist alles!«, die mit Abstand am häufigsten gegebene Antwort, ist es nicht. Statt dieses erhabenen Vierwortsatzes soll Olympia-Übervater Baron Pierre de Coubertin bei den Spielen von London im Jahr 1908 nach dem 400-Meter-Lauf einen Streit unter Briten und Amerikanern zu schlichten versucht haben - und zwar in weit weniger prägnanter Formulierung: »Das Wichtige an den Olympischen Spielen ist nicht zu siegen, sondern daran teilzunehmen; ebenso wie es im Leben unerlässlich ist, nicht zu besiegen, sondern sein Bestes zu geben.«

Globale Unterhaltungsindustrie

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