Rudolf Stumberger 15.10.2014 / Inland

Selbst Decken werden knapp

Bayerische Flüchtlingspolitik in der Krise

Die bayerische Flüchtlingspolitik ist massiv in der Krise: Neben der Stadt München hat nun auch die Staatsregierung einen »Krisenstab Asyl« eingerichtet, der am Dienstag zum ersten Male zusammentrat.

»Angesichts der schwierigen Situation bei der Erstaufnahme von Asylbewerbern in München hat der Ministerrat heute die Einrichtung eines ›Krisenstabes Asyl‹ unter Leitung von Sozialministerin Emilia Müller und Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber beschlossen«, so lautete am Dienstag die Meldung aus dem Bayerischen Kabinett. Um 12 Uhr mittags traf sich der staatliche Krisenstab zum ersten Mal im bayerischen Sozialministerium an der Winzererstraße in München. Dabei ging es um die Einrichtung eines Lagezentrums, soll der Krisenstab Asyl doch »die vorhandenen Kommunikationsstrukturen und Informationswege zwischen den Beteiligten bündeln und effektiver gestalten« sowie »kurzfristige Entscheidungen ermöglichen«. Diese »Task-Force« solle die Abläufe in der Verwaltung beschleunigen, so Sozialministerin Müller (CSU). Nach den bisherigen Prognosen sollte Bayern im Oktober 880 Asylbewerber pro Woche aufnehmen. Tatsächlich seien aber alleine in der letzten Woche 1910 Menschen in Bayern angekommen, um hier Asyl zu beantragen, mehr als doppelt so viele wie prognostiziert.

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