Kipping kritisiert Ramsauers »Unverstand«

CSU-Politiker will Mindestlohn und Rente mit 63 aussetzen / Linkenchefin: Anhebung von Lohnuntergrenze auf 10 Euro wäre richtig / Debatte um Aussichten für die Konjunktur / CDU gegen neue »soziale Wohltaten«

Berlin. Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping hat die Forderung des CSU-Politikers Peter Ramsauer zurückgewiesen, den Mindestlohn auszusetzen. »Über Herrn Ramsauers ökonomischen Unverstand kann man nur noch den Kopf schütteln«, sagte Kipping dem »nd«. Der Mindestlohn sei »ein Konjunkturprogramm, das Arbeitsplätze schafft, weil er die Binnennachfrage stärkt.« Die Linkenpolitikerin schlug vor, zu überlegen, die gesetzliche Lohnuntergrenze auf zehn Euro hochzusetzen statt sie auszusetzen. »Das wäre die richtige Antwort auf die Entwicklung der Wirtschaft und es wäre auch sozialpolitisch notwendig«, so Kipping.

Zuvor hatte sich Ramsauer dafür ausgesprochen, die Rente mit 63 und den Mindestlohn auszusetzen. Im Deutschlandfunk sagte der Vorsitzende des...

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