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Mexiko inmitten von Schmerz und Tragödie

Schicksal verschwundener Studenten ungewiss / Kommilitonen kommen zu Protesten nach Guerrero

  • Von Gerd Goertz, Mexiko-Stadt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Leichen in mexikanischen Massengräbern sollen nicht die der 43 verschwundenen Studenten sein. Aber die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Das für die Angehörigen kaum erträgliche Warten, Bangen und Hoffen nimmt kein Ende. Unter den am 4. Oktober in sechs Massengräbern bei der Stadt Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero entdeckten 28 Leichen befindet sich nach offiziellen Angaben keiner der seit Ende September verschwundenen 43 Studenten. Eine entsprechende Erklärung gab Dienstagabend der mexikanische Bundesgeneralstaatsanwalt Jesús Murillo Karam nach Auswertung von DNA-Proben ab. Es fehlen aber noch die Untersuchungsergebnisse von mindestens drei weiteren Massengräbern. Zudem gibt es widersprüchliche Meldungen über zusätzliche Gräber.

Fast gleichzeitig informierte Tomás Zeron de Lucio, Direktor der mexikanischen Kriminalbehörde, über zusätzliche Verhaftungen. Sie betreffen den Bürgermeister, den Polizeichef sowie 14 weitere Polizisten aus dem an Iguala angrenzenden Landkreis Cocula. Die Verhafteten sollen gestanden haben, die von ihren Kollegen in Iguala ...


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