Dominik Kortus und Thomas Häberlein 22.10.2014 / Sport

Für alle reicht das Geld nicht mehr

Erstmals fällt mit Curling eine olympische Sportart aus der staatlichen Förderung

Es ist eine Zäsur im deutschen Sport: Curling wird voraussichtlich nicht mehr staatlich gefördert. Und alles deutet darauf hin, dass auch weiteren olympischen Sportarten harte Einschnitte bevorstehen.

Der Streit zwischen Sport und Politik um die deutsche Leistungssportförderung spitzt sich weiter zu und hat offenbar ein erstes Bauernopfer gefunden. Der Deutsche Curling-Verband (DCV) wird voraussichtlich als erster olympischer Fachverband wegen fehlender Finanzmittel aus der staatlichen Förderung fallen, um die anderen Wintersportarten nicht stärker zu belasten.

Dies würde nicht nur das Ende des Curling-Leistungssports in Deutschland bedeuten, sondern ist auch ein möglicher Hinweis auf einen Paradigmenwechsel im deutschen Sport. Eine Konzentration des Geldes - das Bundesinnenministerium (BMI) stellt jährlich 138 Millionen Euro zur Verfügung - auf die erfolgsversprechenden Sportarten wird immer wahrscheinlicher. »Der Leistungssport steht am Scheideweg«, sagt der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann: »Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen nicht aus, um in der vollen Breite und notwendigen ...

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