Tom Mustroph, Rom 25.10.2014 / Sport

»Zu unserem Dasein gehört der Kampf«

Die Fangewalt in Italien ufert aus, und die politischen Maßnahmen dagegen verschärfen sie nur weiter

Im italienischen Fußball sind Ultras von Rechtsextremen unterwandert und extrem gewaltbereit. Es gibt sogar Tote. Die Politik reagiert mit Verboten, die so gar nicht hilfreich sind.

In Tor di Quinto, im Norden Roms, war am Dienstagabend alles ruhig, als der FC Bayern München dem AS Rom seine Grenzen aufzeigte. Die Ruhe war ungewohnt, denn hier, nur eine Viertelstunde vom Olympiastadion entfernt, befand sich bis vor wenigen Wochen noch eine Bastion sehr auffälliger Roma-Fans. Auf dem weitläufigen Gelände in der Viale Tor di Quinto zwischen zwei vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens betriebenen Sportstätten wohnte und arbeitete Daniele De Santis, jener Ultra, der im Mai am Rande des Pokalfinales zwischen dem SSC Neapel und dem AC Florenz eine Pistole zückte und drei Napoli-Fans niederschoss. Ciro Esposito erlag seinen Schussverletzungen. De Santis selbst wird im Krankenhaus von Viterbo etwa 100 Kilometer nördlich von Rom behandelt; er steht dort unter Polizeiaufsicht.

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