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CDU-Vize stichelt gegen Grüne

Berlin. Wegen der sich anbahnenden rot-rot-grünen Koalition in Thüringen forderte der CDU-Vizevorsitzende Thomas Strobl die Grünen auf, den Zusatz »Bündnis 90« aus ihrem Parteinamen zu streichen. Es sei geschichtsvergessen, mit Bodo Ramelow (LINKE) »einen Politiker der umbenannten SED zum Ministerpräsidenten zu wählen«, sagte Strobl der »Welt« (online). »Diese Partei nennt sich Bündnis 90/Die Grünen und unterstreicht damit ihre bürgerrechtliche Tradition.« Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir wies diese Forderung zurück. »Wir nehmen das Erbe von Bündnis 90 sehr ernst und zwingen die Linkspartei in Thüringen dazu, sich mit dem Unrechtsstaat DDR auseinanderzusetzen. Anders ist eine Zusammenarbeit gar nicht möglich.« Die West-CDU habe die Schwesterpartei im Osten mit offenen Armen aufgenommen. »Die Ost-CDU hat in der DDR willfährig mitgemacht und trägt als Blockpartei eine Mitverantwortung für die Verbrechen der SED.« dpa/nd

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