Delfine als Physiker

Meeressäuger erzeugen Wirbel, um Objekte zu bewegen.

  • Von Ulrich Karlowski
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Zahlreiche Tierarten manipulieren Objekte beim Spiel, Kampf oder Nahrungserwerb, ob zu Wasser, an Land oder in der Luft. Vorteilhaft sind hier natürlich zum Greifen geeignete Gliedmaßen, weshalb es besonders bei Schimpansen und anderen Primatenarten eine Vielzahl von Beispielen gibt, bis hin zum Einsatz von Stöcken oder Steinen als Werkzeuge und Waffen oder wie beim Waschen und anschließenden Salzen von Kartoffeln im Salzwasser, das die Makaken auf der japanischen Insel Koshima gelernt haben. Objekte lassen sich aber auch vortrefflich mit einem Schnabel, Maul oder mit Tatzen manipulieren. Krähen werfen Walnüsse aus ihrem Schnabel im Flug gezielt auf Straßen ab, damit diese beim Aufprall zerbrechen. Kormorane schleudern einen gefangenen Fisch hoch in die Luft, der dann schlund- und schnabelgerecht aufgefangen und verschluckt werden kann. Wohl unendlich ist die Bandbreite objektbezogener Spiele bei Hunden, Katzen und jungen Bären.

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