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Zeremoniell in Wagah durch Trauerfeiern abgelöst

Von Taliban attackierte Grenzkontrollstelle markiert einzige Straßenverbindung zwischen Indien und Pakistan

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Zielte der Sprengstoffanschlag vom Sonntag am Wagah-Grenzübergang mit mehr als 60 Toten und über 130 Verletzten auf die indisch-pakistanischen Beziehungen? Noch ist das Motiv des Attentäters unklar.

»Pakistan sindabad« (Es lebe Pakistan) und »Bharat Mata ki jay« (Es lebe Mutter Indien). Die patriotischen Sprechchöre von Tausenden Augenzeugen des täglichen Zeremoniells an der Grenzkontrollstelle Wagah - am Sonntag waren es allein auf pakistanischer Seite rund 8000 - werden in den nächsten Tagen nicht zu hören sein. Das seit 55 Jahren ununterbrochen ablaufende Spektakel der Grenztruppen beim Einholen der Nationalflaggen wird für drei Tage ausgesetzt. Der Grund: Der Sprengstoffanschlag des etwa 20-jährigen Attentäters, der am Sonntag kurz nach Ende des Flaggenzeremoniells in circa 500 Meter Entfernung von der aktuellen Grenze an einem Sicherheitsposten auf pakistanischer Seite die gewaltige Explosion ausgelöst hatte. Diese war noch in zehn Kilometer Entfernung zu hören.

In der nächsten großen Stadt Lahore musste wegen des Stroms von Verletzten der medizinische Notstand ausgerufen werden. Die Zahl der Todesopfer ist über Nach...


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