Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Die Quadratur der Kreise

Andreas Fritsche über die geplante Gebietsreform in Brandenburg

Die märkische Mitregierungspartei LINKE wird sich mit der beabsichtigten Kreisgebietsreform keine Freunde machen. Den Bürgern sind Verwaltungsgrenzen ziemlich egal. Doch bei Kommunalpolitikern und Lokalpatrioten ist mit Verstimmungen zu rechnen. Erst einmal ergebnisoffen diskutieren, das verlangen Oberbürgermeister der kreisfreien Städte und die CDU. Das ist das klassische Argument der Verhinderer, die damit nur Zeit gewinnen wollen. Die LINKE kennt das, hat selbst so geredet, als sie noch Opposition war.

Freilich sparen Gebietsreformen erst langfristig Geld. Kurzfristig kosten sie nicht weniger - oder sogar mehr, weil entweder Außenstellen von Ämtern erhalten bleiben oder viel umgebaut und umgezogen wird. Die Reform dient aber dazu, angesichts schrumpfender Einwohnerzahlen in den Kreisverwaltungen noch genug hoch spezialisierte Fachleute zur Verfügung zu haben und sie auch auszulasten. Deshalb müssen Widerstände gegen die Gebietsreform überwunden werden. Nicht jeder wird sich überzeugen lassen. Die Quadratur des Kreises ist unmöglich. Der Weg zum Ziel wird anstrengend sein. Doch die LINKE sollte nicht wankelmütig werden, weil der Streit um eine Kreisreform einst eine rot-rote Koalition in Mecklenburg-Vorpommern sprengte. Die dort verwirklichten Riesenkreise stehen in Brandenburg nicht zur Debatte. Hier geht es um vernünftige Lösungen für die Zukunft.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln