Werbung

Tagung zur DDR-Literatur

Becker, Kant, Wolf ...

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Zwischen literarischer Ästhetik und sozialistischer Ideologie. Zur internationalen Rezeption und Evaluation der DDR-Literatur« - zu diesem Thema fand Ende voriger Woche in Neubrandenburg eine öffentliche Tagung mit Wissenschaftlern aus mehreren Ländern statt. Organisiert wurde sie vom Brigitte Reimann Literaturhaus in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal.

Was heute noch am Werk Brigitte Reimanns interessiert, deren Lebenszeit und literarische Wirkungsabsicht eng mit der untergegangenen DDR verbunden war, diese Frage war Ausgangspunkt für übergreifende Überlegungen zur Aufnahme und Wirkung von Büchern aus der DDR in der BRD, in Frankreich, Flandern, Schweden, Spanien. »Häufig wurde und wird davon ausgegangen, dass in der DDR Autoren und Werke gefördert wurden, die ihre Bedeutung vor allem der politischen Zustimmung zum Sozialismus verdankten, während in der BRD die ästhetische Qualität der Texte für deren Beurteilung ausschlaggebend gewesen sei«, hieß es in der Konzeption zur Konferenz. Derlei Vereinfachungen sei zu widersprechen, weil solchen »Auswahlmechanismen nicht nur ein einziger Bewertungsmaßstab zugrunde lag«, sondern eine »Vielzahl unterschiedlicher Aspekte dabei eine Rolle spielte«.

Detailliert behandelt wurden solche Fragen in fundierten Referaten zum Werk von über Jurek Becker, Günter de Bruyn, Hermann Kant, Walter Kempowski, Maxie Wander, Erik Neutsch, Brigitte Reimann, Erwin Strittmatter und Christa Wolf. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!