Die Zukunft ohne Schnee

Skigebiete rüsten sich für den Klimawandel, Umweltschützer sehen das mit Sorge

  • Von Ludwig Obermeier, Salzburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wintersportregionen in den Alpen investieren Millionen in die Skigebiete. Doch das könnte sich wegen des Klimawandels bald nicht mehr rechnen. Geldgeber aus China und »grüner« Schnee sollen helfen.

2014 könnte hierzulande als das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen. Für die Skigebiete in den Alpen ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht. Im Ringen um den zahlungskräftigen Urlauber investieren sie aber weiter enorme Summen. Allein die Seilbahnen in Österreich haben im Vorfeld der Saison fast 540 Millionen Euro für Sicherheit und Komfort ausgegeben.

Und es geht weiter: An der Grenze zwischen Tirol und Salzburg wird vom Frühjahr 2015 an mit Investitionen von 20 Millionen Euro eines der größten Skigebiete Österreichs entstehen. Die Bergbahnen Fieberbrunn planen den Zusammenschluss mit dem Skicircus Saalbach-Hinterglemm Leogang. »Unsere Berater sagen uns für die nächsten 50 Jahre Planungssicherheit voraus«, meint der Geschäftsführer der Bergbahnen Fieberbrunn, Toni Niederwieser, und zeigt sich trotz Klimagefahr zuversichtlich. Die Zahl der Pistenkilometer sei für viele Gäste immer ...


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