Probe-Sanierung von Reichsparteitagsgelände

Nürnberg. Die Stadt Nürnberg startet im Frühjahr mit den Probearbeiten zum Erhalt des früheren NS-Reichsparteitagsgeländes. An Teilen von Zeppelintribüne und -feld werden verschiedene Methoden ausprobiert, wie sich das NS-Propaganda-Bauwerk am besten vor Regen und Frost schützen lässt. Denn die vor rund 80 Jahren fertiggestellte Anlage verfällt immer mehr. Teile sind aus Sicherheitsgründen bereits für Besucher gesperrt. Die Stadt will das Areal und die Gebäude als »Lernort« erhalten. Nach Angaben vom Montag sollen die Probearbeiten drei Millionen Euro kosten. Danach werde die Stadt wissen, wie teuer die gesamte Sanierung wird, um Freistaat und Bund als Mitfinanzierer ins Boot zu holen. Frühere Kostenschätzungen gingen von 60 bis 75 Millionen Euro aus. dpa/nd

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