Werbung

Jürgen Holtz: radikal persönlich

Der Schauspieler Jürgen Holtz ist neuer Träger des Konrad-Wolf-Preises der Berliner Akademie der Künste. Dem 82-Jährigen wurde die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung für sein darstellerisches Lebenswerk zugesprochen.

»Jürgen Holtz ist ein Kollege, der mit der Fähigkeit versehen ist, seine ganz persönliche Auffassung von der Figur auch radikal persönlich beizubehalten«, erklärte Jurorin Jutta Wachowiak vor der Preisverleihung am Montagabend.

Holtz, gebürtiger Berliner, war an mehreren großen deutschen Theatern engagiert, darunter am Berliner Ensemble, den Münchner Kammerspielen und am Schauspiel Frankfurt. Daneben arbeitete er regelmäßig auch für Film und Fernsehen. Ab 1993 nahm er als Fernsehfigur Motzki satirisch die deutsch-deutsche Vereinigung in den Blick.

Der Preis erinnert an den Filmregisseur und langjährigen Präsidenten der DDR-Akademie der Künste, Konrad Wolf (1925-1982). dpa

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser:innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede:n Interessierte:n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor:in, Redakteur:in, Techniker:in oder Verlagsmitarbeiter:in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung