Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Kultur
  • Bücher zum Verschenken

Eine Ethik des Clowns

Michael Köhlmeier über die Freundschaft zwischen Chaplin und Churchill

  • Von Björn Hayer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nachdem schon Albrecht Dürer seiner »Melancolia« von 1514 einen Hund zur Seite legte, wandert des Menschen bester Freund als symbolhafter Träger der Schwermut durch die Kulturgeschichte und stürzt sein Umfeld in bisweilen todesnahe Verzweiflungen und Grübeleien. Auch in Michael Köhlmeiers Roman »Zwei Herren am Strand« droht der »schwarze Hund«, seinen Helden beträchtlich zuzusetzen.

Beide Männer sprechen klarsichtig über »Selbstmordarten« und schließen zugleich einen brüderlichen Pakt, füreinander stets da zu sein, um nicht doch ins Bodenlose abzurutschen. Es ist die »Freundschaft zwischen dem größten Staatsmann und dem größten Schauspieler« Winston Churchill und Charlie Chaplin, die »beide gegen Hitler kämpften, der eine mit dem Lachen der andere mit dem Krieg«.


Buch im nd-Shop bestellen:
* Michael Köhlmeier:


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.