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CDU bringt Briefwahl in Misskredit

Fälschungsverdacht in Stendal - Wiederholung der Stadtratswahl nicht ausgeschlossen

  • Von Hendrik Lasch, Stendal
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In Stendal stehen CDU-Politiker im Verdacht, die Stadtratswahl im Mai gefälscht zu haben. Die Briefwahl wurde schon wiederholt. Ob der Fall damit erledigt ist, bleibt offen.

Eine gefälschte Kommunalwahl im Mai - das scheinen eigentlich Stichwörter aus einer anderen Zeit zu sein: Im Mai 1989 wurden in der DDR Zahlen zurechtgebogen. Ein Vierteljahrhundert später wurden die Vorfälle in Stendal auf bemerkenswerte Weise in Erinnerung gebracht. In der Stadt in der Altmark (Sachsen-Anhalt) prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft den Verdacht, die Wahl des Stadtrats am 25. Mai 2014 könne manipuliert worden sein. Unter den fünf Beschuldigten sind mehrere CDU-Politiker. Am 9. November war wegen der Vorfälle bereits die Briefwahl wiederholt worden; noch immer kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Wahl des Stadtrats insgesamt noch einmal stattfinden muss. Der Stadtrat könne darüber »voraussichtlich erst im neuen Jahr« befinden, sagt der Stendaler Wahlleiter Axel Kleeberg.

Im Fokus der Affäre steht der frühere CDU-Stadtrat Holger Gebhardt. Er soll Unterlagen für die Briefwahl zu seinen Gunsten beeinflusst haben....


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