Warmlaufen für die Eröffnung

Inhalt vor Aktivismus: Blockupy stürmt ein wenig die EZB und feilt am Selbstverständnis

  • Von János Erkens, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Nicht mal 15 Minuten dauert dieses Mal das Aufeinandertreffen von Demonstranten und Polizei. Als die rund 100 entschlossenen Aktivisten am Samstag kurz nach 15.30 Uhr über den Zaun vor dem jüngst fertiggestellten Neubau der EZB klettern und Farbbeutel gegen die Glasfassade werfen, bleibt die Polizei gerade mal knappe drei Minuten untätig. Dann schließen die stark gepanzerten Beamten eine Kette vor dem Zaun, drängen diejenigen weg, die noch auf das Gelände der EZB möchten und setzen schließlich Pfefferspray gegen die Demonstranten ein. Kurze Zeit später, es ist noch nicht 16 Uhr, ist die Protestaktion des Blockupy-Bündnisses offiziell zu Ende. »Ohne Ausschreitungen«, wie die Veranstalter betonen.

Der »Umzug zur EZB«, wie die Veranstalter die Demonstration angekündigt hatten, ist der aktivistische Höhepunkt des Blockupy-Festivals, das von Donnerstag bis Sonntag 600 Kapitalismuskritiker aus verschiedenen Ländern Europas in das »H...

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