Ausschusssitzung statt Yolo

Die Simulation Europäisches Parlament will Jugendliche für die EU begeistern

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg schlüpfen für zwei Tage in die Rolle von Europa-Abgeordneten. Jugendliche zwischen dem Kampf um Mehrheiten und Furzgeräuschen im Plenarsaal.

Gut, das Furzgeräusch ins Mikro musste wirklich nicht sein. Der Fraktionskollege setzt doch gerade an, formuliert in etwas unbeholfenem Gremiendeutsch einen Änderungsantrag zum Bericht »Klima- und Energiepolitik bis 2030«, der schon bald der EU-Kommission, dem Rat und den Mitgliedsstaaten vorgelegt werden soll. Dann dieses dumpfe Knarren. Es oszilliert über den Köpfen der Parteikollegen, hinauf zum Glasdach des Sitzungssaales. Leises Kichern. In der Fraktionssitzung der Europäischen Volkspartei (EVP) passiert das heute nicht zum ersten Mal. »Jetzt reicht's, das nervt gewaltig«, fährt die Sitzungsleiterin den flatulenten Witzbold an, der sich in der Anonymität der Masse sicher fühlt.

Unter den 60 Jugendlichen, die am Montagmorgen um 9 Uhr im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin sitzen und sich in die Rolle eines Volksvertreters der konservativen EVP eindenken, sind nicht nur die poltrigen Redner, fleißigen Aktenfresser ...

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