Tödliche Gemütlichkeit

Acht Menschen starben seit Herbst 2012 an der L 284 in Norderstedt - und nichts geschieht

  • Von Olaf Harning, Norderstedt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach der Häufung tödlicher Unfälle auf einer Landstraße im schleswig-holsteinischen Norderstedt wollen die zuständigen Behörden offenbar vor allem Eines: Ganz viel Zeit für Lösungen.

Acht Unfalltote innerhalb von zwei Jahren. Das ist die erschreckende Bilanz für eine nur zehn Kilometer lange Umgehungsstraße im schleswig-holsteinischen Norderstedt. Gerade einmal 20 000 Fahrzeuge rollen hier pro Tag, doch weil sich die Landesstraße 284 zu einer beliebten Rennstrecke entwickelt hat, kommt es immer wieder zu verheerenden Kollisionen. Eine Entschärfung der Lage ist nicht in Sicht - auch wegen eines nur schwer zu ertragenden Zuständigkeitsgerangels.

Sie wirken verloren, die drei Windlichter, die Angehörige der jüngsten Unfallopfer da vor einem Baum am Rande der Schleswig-Holstein-Straße aufgestellt haben. Nur wenige Meter entfernt war am 8. November ein 625 PS starker McLaren Spider in den Gegenverkehr geraten und ungebremst mit einem Opel Corsa zusammengeprallt. Der Kleinwagen wurde auf den Radweg geschleudert, der McLaren landete gegenüber im Gestrüpp, unmittelbar vor dem Spielplatz eines Kindergartens. Beide Fahrer sta...

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