Werbung

Lichtblick am Stralsund

Werft hat neues Bauprojekt

  • Von Thomas Schwandt, Rostock
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Auf der vor mehr als zwei Jahren in die Pleite gerissenen einstigen Stralsunder Volkswerft (Mecklenburg-Vorpommern) wird wieder an einem Neubauprojekt gearbeitet. Mit einer symbolischen Schweißnaht ist dieser Tage auf der jetzt unter Nordic Yards Stralsund GmbH firmierenden Werft am Strelasund mit dem Bau von riesigen Stahlträgern für das Fundament (Jacket) der Offshore-Konverterplattform »DolWin gamma« begonnen worden. Dabei handelt es sich um den ersten Neubau seit Übernahme des traditionsreichen Schiffbaubetriebes im Norden durch das einheimische Werftunternehmen Nordic Yards (Wismar/Warnemünde) Mitte dieses Jahres.

»Damit setzen wir ein Zeichen für die Zukunft der Werft, die vor allem durch die großen Möglichkeiten bestimmt wird, die sich aus der Energiewende im Offshore-Bereich ergeben«, sagte Nordic-Yards-Geschäftsführer Jürgen Wollny. Er kündigte an, mit dem Auftrag für die Plattformkomponenten im Stralsunder Betrieb bald die »200-Mitarbeiter-Marke knacken zu können«. Vor der Insolvenz Ende August 2012 waren in Stralsund 1260 Schiffbauer beschäftigt.

Die gesamten Fertigungsarbeiten für »DolWin gamma« verteilen sich auf die drei Nordic-Yards-Standorte Wismar, Warnemünde und Stralsund. Auf der Warnemünder Nordic-Werft war am 9. Oktober dieses Jahres mit dem ersten Stahlzuschnitt der Bau der Konverterplattform gestartet worden. Das französische Energieunternehmen Alstom hatte Nordic Yards im Februar 2013 damit beauftragt, die Plattform für den Offshore-Windpark »DolWin3« zu fertigen, der in der südwestlichen Nordsee in der Dollart-Bucht errichtet wird. »DolWin gamma« soll 2017 installiert werden und auf hoher See erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln. Dieser wird dann über ein Seekabel in das Hochspannungsnetz an Land eingespeist. Das Auftragsvolumen beläuft sich nach unbestätigten Angaben auf knapp eine Milliarde Euro.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!