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Fischbrötchen als Casus Belli

Neuer Prozess in Stralsund

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Stralsund. Das Verfahren um den Stralsunder »Fischbrötchen-Krieg« wird seit Dienstag neu aufgerollt. Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil aufgehoben hatte, muss nun das Landgericht Stralsund neu verhandeln. Das Gericht hatte drei heute 36, 31 und 35 Jahre alte Männer im Juni 2013 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Dem Trio werden ein Übergriff auf Stralsunds Vize-Oberbürgermeister Heinz-Dieter Hartlieb, Brandanschläge auf ein Auto und einen Kutter, ein Buttersäureangriff auf ein Hotel sowie die Lagerung einer Bombenattrappe im Stralsunder Bauamt zur Last gelegt.

Der Bundesgerichtshof hatte die Beweiswürdigung bemängelt. Als Tatmotiv sah das Gericht in seinem ersten Urteil die hohe Verschuldung des heute 36 Jahre alten Haupttäters im Stralsunder Milieu an. Die Männer sollen im Auftrag von Drahtziehern tätig gewesen sein, um die Stadt bei der Vergabe von Konzessionen für den Fischbrötchenverkauf am Hafen zu beeinflussen und mögliche Konkurrenten auszuschalten. Dem heute 36-Jährigen wird auch vorgeworfen, den 31-jährigen Mittäter angestiftet zu haben, Vize-Oberbürgermeister Hartlieb im Juli 2012 mit einem Schlagstock zu misshandeln, um ihn einzuschüchtern. dpa/nd

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