Wirbel um einen Moscheebesuch von Lesben und Schwulen

Jouanna Hassoun vom LSVD will den sensiblen Dialog von schwul-lesbischen Muslimen mit religiösen Gemeinden ohne Presserummel führen

Am Anfang stand die Idee einer Begegnung von Schwulen und Lesben mit dem Vorstand der Türkisch-Islamischen Gemeinde in der Şehitlik Moschee. Dabei sollte über das Thema Islam und Homophobie diskutiert werden. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) sagte seine Teilnahme ab, nachdem der Ort geändert wurde. Jouanna Hassoun leitet beim LSVD das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule – MILES. Mit ihr sprach Kerstin Ewald.

nd: Wollen Sie nun den Dialog von schwulen und lesbischen Muslimen torpedieren, den Sie selbst mit ins Leben gerufen haben? Warum haben Sie Ihre Teilnahme an der Diskussionsveranstaltung am vergangenen Montag abgesagt?
Hassoun: Wir torpedieren die Veranstaltung nicht. Aber wir haben einfach nicht damit gerechnet, dass sie so groß wird. Wir waren als Kooperationspartner für einen Moscheebesuch angefragt und hatten unsere Teilnahme zugesagt. Da war uns aber noch nicht bewusst, dass das Thema so breitgetreten würde in der Presse. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass wir in die Moschee gehen. Wir waren 2008 und 2012 in der Moschee, als Lesben- und Schwulenverband. Wir haben die Şehitlik Moschee auch unterstützt, als dort ein Drohbrief von einem Rechtsradikalen einging. Wenn man wie wir seit Jahren auf diesem Feld arbeitet, weiß man, dass der Dialog von schwulen und lesbischen Muslimen mit den islamischen Gemeinden ein heikles...

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