Besenrein für die Abrissbirne

Aktivisten besetzten Bäume und Lauben in der Kleingartenanlage in der Berliner Beermannstraße

  • Von Sebastian Kleiner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schlösser ausgetauscht und Türen verschweißt: Die Übergabe der Kleingärten, die dem Ausbau der A 100 weichen sollen, fand unter Polizeibeobachtung statt.

Berlin. Besenrein sollten sie sein, die Gartenlauben, für die Übergabe an die Stadtverwaltung: Am Montagnachmittag ließ der Senat die Schlösser der Lauben austauschen sowie die Türen von einigen der leerstehenden Hütten zuschweißen. Beamte der Berliner wie Bundespolizei beobachteten die Lage in der Beermannstraße 24, schritten aber zunächst nicht ein: Aktivisten, die am Tag zuvor erklärt hatten, sich der Übergabe der Anlagen an die Verwaltung zu widersetzen, besetzten das Gelände. Sie protestieren nicht nur gegen den bereits begonnenen Bau der A 100 bis zum Treptower Park, sondern auch gegen den Abriss von Wohnungen zugunsten der Autobahn. Die Besetzung von zwei Bäumen wurde am Abend vorzeitig und freiwillig beendet.

Einer der Besetzer, Björn, Anwohner und stadtpolitisch aktiv bei der Initiative Karla Pappel, sinnierte über die Sinnlosigkeit der Verlängerung der Stadtautobahn A 100: »Anstatt Autobahnen, die noch me...

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