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Zurück an den Ort des Streits

Die Stadt Stuttgart brüskiert die S 21-Gegner, weil sie die anstehende Jubiläumsdemonstration vor dem Hauptbahnhof nicht erlauben will

  • Von Stefanie Järkel, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seit fünf Jahren demonstrieren jeden Montag die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21. Für die 250. Auflage fordern sie einen symbolischen Ort - den Platz vor dem Hauptbahnhof. Die Stadt lehnte ab.

Sie haben die Volksabstimmung überstanden, den Abriss von Nord- und Südflügel des Hauptbahnhofes sowie den Baubeginn im Bahnhofstrog. Das milliardenschwere Projekt Stuttgart 21 schreitet langsam voran - und die Gegner demonstrieren weiter Montag für Montag gegen das Vorhaben. Treffen sich sonst rund 1000 vornehmlich ältere Menschen auf dem Platz vor dem Rathaus, so soll es kommende Woche zur Jubiläumsdemonstration zurück an den Ort des Streits gehen. Die Gegner wollen bei der 250. Auflage vor dem Bahnhof protestieren. Die Stadt wehrt sich mit allen juristischen Mitteln dagegen - und will die Protestbewegung in eine ruhige Seitenstraße lenken.

Die Kommune kündigte am Dienstag an, beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim Beschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart einzulegen. Das Verwaltungsgericht hatte den S 21-Gegnern die Demonstration vor dem Bahnhof auf dem Arnulf-Klett-Platz und der Schillerstraße z...


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