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Eine tief korrupte Organisation

FIFA-Präsident Joseph Blatter ignoriert neue Bestechungsvorwürfe und weiterhin die Toten auf Katars WM-Baustellen

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Enthüllungen der »Sunday Times« liefern weitere Beweise für die korrupte Vergabepraxis der Weltmeisterschaften an Russland und Katar. Die FIFA sieht das ganz anders.

Zwei Verhaltensweisen zeigen Menschen, wenn es ihnen schlecht geht. Entweder suchen sie noch mehr die Nähe ihrer Lieben oder schotten sich ab mit ihrem Leid. Joseph Blatter geht es schlecht, zumindest sollte es angesichts der anhaltenden Kritik und neuer Enthüllungen um die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar so sein. Und was macht der Präsident des Fußballweltverbandes? Einerseits schottet er sich ab: All jenen, die ihn ständig mit Themen wie Korruption oder den Hunderten toten Gastarbeitern auf Katars WM-Baustellen nerven, entflieht er. Gleichzeitig sucht er das warme Nest seiner Verbündeten - und sendet nur von dort unmissverständliche Botschaften.

Die jüngsten Vorwürfe kommen aus England. Die Zeitung »Sunday Times« veröffentlichte etliche Bestechungsversuche durch Russland und Katar im Vorfeld der doppelten WM-Vergabe im Dezember 2010 - von Geldfluss in Millionenhöhe bis hin zu wertvollen Ges...


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