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E.on-Neuausrichtung könnte Gefahr für kleine Akteure der Energiewende darstellen

Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung: kapitalkräftiger Player interveniert in den Markt

Die Neuausrichtung des Energieriesen E.on auf Erneuerbare könnte nach Expertenmeinung Gefahren für kleine, dezentrale Erzeuger mit sich bringen. Dies berge das Risiko, dass »die neu entstandenen Energiegenossenschaften und Bioenergiedörfer, aber auch Neugründungen von kommunalen Stadtwerken unter Druck geraten, weil ein sehr kapitalkräftiger Player in den Markt interveniert”, sagte Matthias Naumann, Geograf am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner (Brandenburg), im nd-Interview.

Zwar sei der geplante E.on-Ausstieg aus der Kohle und der Atomkraft «für die Energiewende eine gute Nachricht”. Aber schon die jüngste Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) habe es den kleinen Akteuren schwerer gemacht. Mit E.on werde nun auch ein zentraler Akteur aktiv, sagte Naumann. Es gebe künftig aber auch Möglichkeiten verstärkter Kooperation - etwa bei Rekommunalisierungen in der Energieversorgung, bei denen sich die Städte einen Partner ins Boot holen, um den Netzbetrieb zu übernehmen oder ein mehrheitlich kommunales Stadtwerk zu gründen.

Lesen Sie das komplette Interview am 6. Dezember im Wochennd.

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