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Kriegsgerät für die Ukraine

Russischer Konzern Gazprom orientiert sich neu

Tschugujew/Moskau. Mit Dutzenden neuen Panzern und Hubschraubern hat sich die ukrainische Armee kurz vor Wintereinbruch für den weiteren Kampf gegen prorussische Separatisten gerüstet. Staatspräsident Petro Poroschenko übergab das Kriegsgerät dem Militär bei einer Zeremonie auf dem Flugplatz von Tschugujew nahe der Großstadt Charkow, die Sitz eines Panzerwerks ist. Offiziell gilt eine Waffenruhe in den Regionen Donezk und Lugansk, aber die Feuerpause ist brüchig. Am Tag der Streitkräfte stellte Poroschenko unter anderem mehr als 31 neue Panzer in Dienst. »Mit diesen mehr als 100 technischen Kampfmitteln und Ihrer Liebe zur Heimat rückt die Stunde der Befreiung unseres Landes von den Feinden näher«, sagte der Präsident zu den Soldaten.

Nach dem Aus für die transeuropäische Erdgasleitung South Stream hat der russische Energiekonzern Gazprom einen Strategiewechsel für Europa beschlossen. Die Einstellung Russlands zum EU-Markt ändere sich grundlegend, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller dem Moskauer Fernsehen in einem Interview. »Das ist der Anfang vom Ende unseres Modells, bei dem wir uns auf Lieferungen bis zum Endverbraucher auf dem europäischen Markt orientierten«, sagte Miller. Die Rolle der Ukraine als bisher wichtigstes Transitland für russische Gaslieferungen in die EU - werde bedeutungslos sein. dpa/nd

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