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Erinnerung an Amadeu Antonio

Eberswalde. Zum 24. Jahrestag seines gewaltsamen Todes hat Eberswalde am Samstag an den Angolaner Amadeu Antonio Kiowa erinnert. Mehr als 50 Teilnehmer der Gedenkveranstaltung versammelten sich am Tatort und zogen gemeinsam zu einer Gedenktafel im Bürgerzentrum Amadeu Antonio, teilten Polizei und Stadtverwaltung mit.

In der Nacht zum 25. November 1990 hatten Rechtsradikale den Gastarbeiter verfolgt und niedergeprügelt. Elf Tage später erlag Antonio seinen schweren Verletzungen. Der 28 Jahre alte Amadeu Antonio war eines der ersten Opfer rechtsextremistischer Gewalt nach der Wiedervereinigung. Landtagspräsidentin Britta Stark betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, die Erinnerung auch an dieses abscheuliche Verbrechen hochzuhalten. Nicht zuletzt die Übergriffe auf die Lokalredaktion der »Lausitzer Rundschau« würden noch immer Anlass zu Sorge bereiten. dpa/nd

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