Ressentiment und Angst

Jürgen Amendt über das Phänomen »Pegida« und seine Wurzeln in der Gesellschaft

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Pegida« ist ein sperriges Wort. Es klingt ein wenig wie ein neuer Anbieter von Versicherungspolicen aller Art. Eigentlich ist »Pegida« auch genau das: die Selbstversicherung der »Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes«. Das Grundgefühl derer, die seit einigen Wochen – zunächst nur in Dresden, jetzt auch in anderen Teilen Deutschlands – Montag für Montag im Dunkeln durch die Straßen ziehen, ist: Verunsicherung.

Die Verunsicherung entspringt einer zweifachen Ursache. Einerseits ist es Ressentiment. Die Welt, die für viele Deutsche jahrzehntelang nur aus all dem bestand, was jenseits der Grenzen Deutschlands existierte, rückt jetzt wortwörtlich an die eigenen vier Wände heran. Im vergangenen Jahr sind mehr als 1,2 Millionen Menschen nach Deutschland zugezogen – so viele wie nie zuvor. Im Saldo wuchs Deutschland 2013 um mehr als 400 000 Bürger an, die nicht aus Deutschland stammen. In den Ballungszen...

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