Instandhaltung Pustekuchen

Bahnbeschäftigte aus Eberswalde und Zwickau demonstrieren gegen Werksschließungen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Pfiffe und Johlen am Potsdamer Platz: Die Eisenbahngewerkschaft EVG findet sich mit der beabsichtigen Schließung von zwei Instandhaltungswerken nicht ab.

»Wir finden das in Zwickau eigentlich eine Sauerei«, schimpft Angela Dittrich, Betriebsratsvorsitzende im dortigen Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn (DB). Das Werk soll Anfang 2016 geschlossen werden, ebenso wie das in Eberswalde. Zehn betroffene Beschäftigte aus Sachsen und 50 aus Brandenburg stehen am Mittwochmorgen am Potsdamer Platz in Berlin. Aus Solidarität haben sich auch Eisenbahner aus Berlin hinzugesellt, so dass am Mittwochmorgen insgesamt knapp 100 Menschen vor der Konzernzentrale protestieren. Sie harren aus bis zum Beginn der Aufsichtsratssitzung, bei der die Schließungspläne noch einmal besprochen werden sollen.

Kollegen von bereits früher dicht gemachten Standorten in Aue, Plauen und Glauchau arbeiten gegenwärtig in Zwickau, erzählt Dittrich. Manche seien jetzt schon eine Stunde unterwegs. Man müsse »redimensionieren«, so habe es bei den Schließungen geheißen. »Jetzt sind wir redimensioniert - und Pustekuc...


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