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Protest gegen Gauck, NATO und Regierung

Friedensorganisationen demonstrieren in fünf Städten

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Friedensbewegung will der Dominanz der Kriegslogik entgegentreten und hofft, dass ihr Aktionstag am Samstag nicht ebenfalls dominiert wird: vom Konflikt um die Montagsmahnwachen.

»Stahlhelm ab, Herr Gauck!« Friedensaktivisten wollen am Samstag vor dem Sitz des Bundespräsidenten demonstrieren - gegen militärische Interventionen, die NATO und einen Verantwortungsbegriff à la Joachim Gauck. »Wirkliche deutsche Verantwortung ist humanitäre Hilfe, ökonomische und soziale Gerechtigkeit sowie Frieden mit der Natur. Zivile Konfliktlösungen, Prävention, Dialog und Verhandlungen müssen Grundlage deutscher Außenpolitik sein«, heißt es im Aufruf. Auch in anderen Städten finden Aktionen statt. Friedensfahnen werden in Hamburg, München, Bochum und Heidelberg zu sehen sein. Die Proteste rund um den Tag der Menschenrechte sollen der Auftakt für eine Vielzahl von Aktionen bis Mai sein.

Der sogenannte Friedenswinter ist umstritten. Denn auch die Montagsmahnwachen unterstützen die Aktionen. Die VVN-BdA distanzierte sich deshalb von dem Vorhaben. Viele andere Friedensorganisationen halten an den Aktionen jedoch fest. »Alt...


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