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»Die Leute haben geweint«

Wie in Havanna die Nachricht von der Freilassung der »Miami Five« und des Neustarts der Beziehungen mit den USA aufgenommen wurde

In Havanna machten am Mittwochvormittag kettenweise verschickte SMS darauf aufmerksam, dass Präsident Raúl Castro am Mittag eine »wichtige Ankündigung zu den Beziehungen zwischen Kuba und den USA« machen würde. Die meisten Kubaner ahnten da noch nicht, worum es gehen würde. Wegen des eingeschränkten Internetzugangs hatten nur die Wenigsten mitbekommen, dass Kuba am Morgen Alan Gross freigelassen hatte.

In olivgrüner Uniform, in der man ihn eher selten sieht, und vor einem Portät José Martí sitzend erschien Raúl Castro Punkt Zwölf auf allen Radio- und Fernsehkanälen Kubas gleichzeitig. In einer knappen Ansprache informierte er darüber, dass bei einigen bilateralen Fragen zwischen Kuba und den USA Fortschritte erzielt wurden.

Die drei bislang noch in US-Gefängnissen einsitzenden sogenannten »Miami Five«, Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Gerardo Hernández, seien – wie von Fidel Castro im Juni 2001 versprochen – zurück i...


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