Quito quittiert Umwelt-Kooperation

Ecuador sieht Einmischung Deutschlands beim Ölförderungsprojekt im Yasuní-Nationalpark

  • Von Regine Reibling, Quito
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ecuador hat die Entwicklungszusammenarbeit mit Deutschland im Umweltbereich beendet. Außenminister Patiño will außerdem Hilfsgelder zurückzahlen.

Ecuador fühlt sich von Deutschland gegängelt - und hat die Entwicklungszusammenarbeit im Bereich des Umweltschutzes aufgekündigt. Ecuadors Regierung werde keine Kontrolle dulden, sagte Außenminister Ricardo Patiño am Freitag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz und meint damit die geplante Ölförderung im Yasuní-Nationalpark. Nur weil Deutschland das Naturschutzgebiet im Regenwald unterstützt, habe es kein Recht, Untersuchungen anzustellen.

Hintergrund ist der Streit um die verweigerte Einreise für deutsche Parlamentarier. Eine Delegation des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages wollte Anfang Dezember in den Yasuní-Nationalpark reisen und dort Umweltaktivisten treffen, die sich gegen die geplante Ölförderung wehren. Das missfiel der Regierung, sie untersagte die Einreise. Die Regierung sage die Wahrheit, hieß es jetzt. Die Parlamentarier bräuchten daher niemand anders zu fragen, schon gar nicht die Opposition, machte der...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 472 Wörter (3351 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.