Keine Weihnacht für Hindu-Beamte

Fundamentalisten provozieren Indiens religiöse Minderheiten und Premier Modi schweigt

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Einen Sitzstreik gegen den politischen Kurs der Regierung begannen am Montag Vertreter indischer Oppositionsparteien in Delhi. Hindufundamentalisten sind in der Offensive.

Die Opposition blockiert und boykottiert bereits seit drei Wochen die Arbeit des indischen Parlaments. Sie verlangt von Premier Narendra Modi, der nach dem Wahlsieg der Indischen Volkspartei (BJP) im Mai sein Amt antrat, eine unmissverständliche Stellungnahme zu provozierenden Erklärungen und Attacken der Hindufundamentalisten gegen religiöse Minderheiten, vornehmlich Muslime und Christen. Doch der Regierungschef schweigt. Zu Wochenbeginn verlagerten nun etliche politische Parteien ihren Protest auf die Straße.

Der jüngste Versuch, die säkulare Struktur Indiens zu untergraben, kam vor ein paar Tagen aus dem Kultur- und Bildungsministerium. Es wies die Zentralbehörde für höhere Bildung (CBSE) an, den 1. Weihnachtstag, der gesetzlicher Feiertag ist, für staatliche Schulen zu einem »Tag guten Regierens« umzufunktionieren. Er sollte mit Gedicht- und Essay-Wettbewerben begangen werden. Teilnahme wäre Pflicht gewesen, auch für Lehre...

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