Weihnachtsasyl in der Turnhalle

LAGeSo beklagt Flüchtlingsansturm / Umstrittener Heimbetreiber Pewobe will weitermachen

  • Von Marlene Göring
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Obwohl es immer wieder Beschwerden gab und die »Patenkind«-Affäre lange nicht aufgeklärt ist, will Pewobe das umstrittene Flüchtlingsheim in Neukölln auch nach 2015 weiterbetreiben.

Ein Klappbett - viel ist es nicht, was Berlin Schutzsuchenden im Moment bieten kann. 50 Flüchtlinge leben schon in der umfunktionierten Turnhalle der Freien Universität in Dahlem. Hakan Taş, flüchtlingspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, war am Montag dort. »Das als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung zu stellen, ist eine Schande für Berlin«, sagt er.

Nach den umstrittenen Traglufthallen kommen nun auch Turnhallen als Flüchtlingsunterkünfte dazu. Drei gibt es bereits: außer in Dahlem eine in Reinickendorf und in Charlottenburg, alle mit einer Kapazität von 200 Schlafplätzen. Eine weitere sollte am Wochenende in Adlershof eröffnen - das Bezirksamt Treptow-Köpenick hatte aber interveniert. Man beklagte dort, dass die Information vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) das Bezirksamt sehr kurzfristig erreicht habe. Der Bezirk schlug ein anderes Gebäude vor, das gerade geprüft wird. Auch and...

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