Kein Veganer auf der Gästeliste

Immer wieder zu Weihnachten: Festessen

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es mag ein Relikt aus einer vergangenen Epoche sein, doch das weihnachtliche Festessen im Familien- oder auch Freundeskreis hat seine Stellung durchaus behaupten können. Das gilt auch für den traditionellen Festtagsbraten. In der Regel handelt es sich um eine Gans, aber auch Puten, Enten und Wildgerichte erfreuen sich großer Beliebtheit, ebenso ein weihnachtliches Fondue-Essen.

Doch nicht nur die fortschreitende Erosion der Familienbande und die regelmäßigen Berichte über hormonverseuchtes Billigfleisch bedrohen das weihnachtliche Idyll. Vielmehr ist in den Metropolen der westlichen Überflussgesellschaften eine Strömung auf dem Vormarsch, die mächtiges Konfliktpotenzial für häusliche Genussgelage birgt. Mit ihrer Mischung aus esoterischem Sendungsbewusstsein und moralischem Rigorismus haben sich Veganer längst in die Mitte der bürgerlichen Gesellschaft vorgefressen. Vor allem werden es immer mehr, so dass die Wahrscheinlichkei...


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