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Tausende demonstrieren gegen Pegida

CDU-Politiker Kauder warnt vor islamischer Partei

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Berlin. Nach erneuten Aufmärschen der Pegida-Bewegung hat die Kritik daran weiter zugenommen. Der Theologe Friedrich Schorlemmer nannte es »unverschämt, frech, geschmacklos und missbräuchlich«, wenn der 1989er Ruf »Wir sind das Volk« bei Aktionen gegen Flüchtlinge und Muslime gerufen werden.

Am Montagabend waren abermals Tausende in Dresden einem Aufruf »Patriotischer Europäer« gefolgt, um gegen eine angebliche Islamisierung zu protestieren. Die Polizei zählte 17 500 Teilnehmern. Gegen Pegida demonstrierten in der Elbmetropole 4500 Menschen. Auch in anderen Städten kamen Tausende zum Protest gegen Rassismus zusammen.

In München strömten laut Polizei mindestens 12 000 Menschen vor die Oper, anderen Angaben zufolge waren es 25 000. Man habe »die Flüchtlinge, die Armen, die Ausgegrenzten, die Verletzten, die Hungernden willkommen heißen« wollen, so der Liedermacher Konstantin Wecker. In Kassel kamen 2000 Menschen zu einer Demo gegen den örtlichen Pegida-Ableger, in Bonn waren es 3000 und in Würzburg rund 700.

Derweil hat Unionsfraktionschef Volker Kauder Pegida in Schutz genommen. Es sei »doch gut, dass die Menschen in Dresden Weihnachtslieder gesungen haben«, immerhin werde so »daran erinnert, dass Jesus Christus im Stall geboren wurde, weil er keine Herberge gefunden hat«. Der CDU-Politiker warnte zugleich davor, »dass in Deutschland eine islamische Partei entsteht«. nd Seite 5

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