Karlos Zurutuza, Tripolis 02.01.2015 / Bewegung

Arbeitsmigranten geraten zwischen die Fronten

Libyen steht am Rande eines erneuten Bürgerkriegs. Deswegen wollen viele Einwanderer das Land bald wieder verlassen

Die Lage für Arbeitsmigranten aus anderen afrikanischen Ländern hat sich in Libyen verschlechtert. Das Land gilt als unsicher und immer öfter wird der ohnehin karge Lohn nicht mehr gezahlt.

Wenn Saani Bubakar seinen Handkarren durch die Altstadt von Tripolis schiebt, ist er schon von ferne an der leuchtend orangen Arbeitskluft der Müllabfuhr zu erkennen. Seit drei Jahren sammelt er in den engen Straßen den Abfall ein. »Ich komme ursprünglich aus einem armen Dorf in Niger, wo es kein fließend Wasser gibt«, erzählt der 23-Jährige in einer Pause. »Nachdem ich von Nachbarn erfahren habe, dass ihre Söhne in Libyen Arbeit gefunden haben, bin ich auch hierhergekommen.«

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